Kontaktdaten für Koordination von Karzinompatienten

Fr. M. Heine                          Tel. 0234 418 252

Fr. K. Akbari                          Tel. 0234 418 466

Fr. U. Krelaus                        Tel. 0234 418 265

OA Dr. med. M. Gelos           Tel. 0234 418 552

Prof. G. Möslein                    Tel. 015254778496

 

Es handelt sich hierbei um ein BMBF-gefördertes Projekt unter der Leitung von Prof. Markus Löffler in Leipzig,  in dem die Systembiologie bei Lynch-Syndrom untersucht wird. Hierzu wird "Frischgewebe" von Lynch-Syndrom-Patienten benötigt. Da bei Patienten während der empfohlenen jährlichen Koloskopie oft Polypen gefunden werden, werden Patienten gebeten ihre nächste Koloskopie bei einem der Verbundzentren (Verbundprohekt familiärer Darmkrebs) durchführen zu lassen. Die Logistik (Anwesenheit Pathologe) läßt sich so am ehesten realisieren. Die Verbundzentren übernehmen bei Interesse die Koordination für Patienten, die nicht in den Zentren untersucht werden.

Wenn Karzinome bei Lynch-Syndrom-Patienten auftreten ist eine Kontaktaufnehahme im Vorfeld erwünscht. Karzinomgewebe ist für die Systembiologischen Untersuchungen sehr wichtig. Wegen der Logistik erfolgt ein zentrale Koordination für die chirurgischen Patienten durch Prof. G. Möslein. Im Prinzip sird das pathologische Präparat von einem Pathologen im OP abgeholt und das Gewebe entsprechend asserviert. Als Pathologe ist Prof. Büttner, Universität in Köln zuständig für diesen Part. Den pathologischen Befund bekommen Sie dann von seinem Institut.

Patienten müssen vor dem Eingriff zusätzlich ausführlich über das Projekt informiert werden und ihr schriftliches Einverständnis geben. Wenn Sie einen Patienten identifiziert haben, bitte eine der oben angegeben Kontaktpersonen informieren. Der Aufwand für Sie ist sehr gering. Es erfolgt eine Rekompensation an die beteiligte chirurgische Abteilung.

 
in Kooperation mit:

Kriterien zum Stellen der Diagnose
HNPCC-Lynch Syndrom